15 Dezember 2025
Wann feiern orthodoxe weihnachten?

Viele denken automatisch an den 25. Dezember oder an den 7. Januar — die Realität ist geteilt. Orthodoxe Christen feiern entweder am 24./25. Dezember oder am 6./7. Januar, je nachdem, welcher Kirche sie angehören und welcher Kalenderrechnung gefolgt wird. In Familien mit unterschiedlichen Traditionen verlängert das die Festzeit und schafft zusätzliche Gelegenheiten für gemeinsame Momente wie gemeinsames Essen oder abgestimmte Outfits.
Wann feiern orthodoxe Weihnachten?
Kurz und klar: Einige orthodoxe Kirchen feiern an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag am 24. bzw. 25. Dezember, andere feiern am 6. und 7. Januar. Wer nach dem gregorianischen Kalender feiert, liegt mit dem restlichen christlichen Kalenderjahr auf einer Linie; wer den julianischen Kalender nutzt, liegt im gregorianischen Kalender 13 Tage zurück und begeht das Fest entsprechend später.
Was ist mit „orthodox“ gemeint?
Hier wird mit „orthodox“ überwiegend die östlich‑orthodoxe Tradition gemeint, also Kirchen wie die griechisch‑orthodoxe, russisch‑orthodoxe oder serbisch‑orthodoxe Kirche. Die sogenannten orientalisch‑orthodoxen Kirchen, etwa koptisch oder armenisch, folgen teils eigenen Traditionen und können andere Termine haben.
Worin liegt die Ursache?
Der Unterschied liegt in der Kalenderrechnung: Die gregorianische Reform hat die julianische Berechnung korrigiert, weshalb heute eine Differenz von 13 Tagen besteht; dadurch entspricht der 25. Dezember im julianischen Kalender dem 7. Januar im gregorianischen Kalender. Praktisch heißt das, dass Gemeinden, die am julianischen Datum festhalten, ihre Gottesdienste und Familienfeiern zu anderen gregorianischen Daten abhalten.
In vielen Haushalten wird das sichtbare Festkleid entweder an einem der beiden Termine getragen oder gleich zweimal, zum Beispiel abgestimmte Weihnachtspullover für die ganze Familie, um beide Traditionen zu ehren (weihnachtspullover familie). Für Kinder sind passende Modelle beliebt, deshalb greifen Familien gerne zu speziellen weihnachtspullover kinder oder auch zu auffälligen Varianten wie hässliche weihnachtspullover, die Gesprächsstoff bei gemeinsamen Feiern bieten. Wer es modern mag, findet außerdem leuchtende Designs (weihnachtspullover mit led), die an besonderen Abenden für zusätzliche Stimmung sorgen.
Welche kirchen feiern wann?
Die Verteilung der Termine lässt sich nach Gemeinschaften und Regionen einordnen. Einige orthodoxe Kirchen haben ihren Weihnachtsfesttag am 24. oder 25. Dezember im gregorianischen Kalender, andere folgen weiter dem julianischen Kalender und feiern am 6. und 7. Januar nach unserer Zählung.
- Kirchen und Regionen mit Feier am 24./25. Dezember: Griechisch‑orthodoxe Patriarchate, Rumänien, Bulgarien, Antiochia, Teile Zyperns, Albanien, Finnland und seit 2023 Teile der ukrainischen Kirche.
- Kirchen und Regionen mit Feier am 6./7. Januar: Russische Orthodoxie, Serbien, Georgien, das Patriarchat von Jerusalem, manche Gemeinden in Polen, Tschechien und der Slowakei sowie Klöster auf dem Athos.
- Orientalisch‑orthodoxe Kirchen wie die koptische, syrische, armenische, äthiopische und eritreische Kirche folgen teils eigenen Traditionen und können entweder am 25. Dezember oder am 6./7. Januar feiern.
Warum entstehen unterschiedliche daten?
Die Erklärung ist rein kalendarisch. Vor einigen Jahrhunderten wurde der gregorianische Kalender eingeführt, um die Ungenauigkeiten des julianischen Kalenders zu korrigieren. Bis heute hat sich daraus eine feste Differenz von 13 Tagen ergeben. Wer also am 25. Dezember nach dem julianischen Kalender festhält, begeht dieses Datum im gregorianischen Kalender am 7. Januar. Für Gemeinden, die weiterhin julianische Daten verwenden, verschieben sich demnach alle kirchlichen Feste relativ zur allgemeinen Zählung.
Konkrete liturgische und kalenderbezogene folgen
Der Kalenderwechsel wirkt sich direkt auf Gottesdienstpläne und Festrituale aus. Heilige Abend und Vigil können an unterschiedlichen Abenden liegen, ebenso die Mitternachtsmesse oder das Festtagsgottesdienstprogramm. In manchen Traditionen sind Weihnachten und Epiphanias eng miteinander verbunden, sodass Feierlichkeiten und Segnungen sich über den Zeitraum um den 6. Januar hinaus erstrecken. Das hat zur Folge, dass Priester, Gemeinden und Familien ihre Vorbereitungen entsprechend timen und Fastenzeiten sowie spezielle Gottesdienste an den jeweiligen Terminen stattfinden.
Praktische hinweise für Alltag und gemeinsames feiern
In gemischten Familien oder Gemeinden, in denen beide Termine nebeneinander praktiziert werden, verlängert sich die Festzeit oft organisch. Manche Haushalte planen zwei Festessen oder kombinieren Rituale so, dass beide Traditionen Platz finden. Für gemeinsame Anlässe sind abgestimmte Outfits beliebt. Wer mehrere Feiern plant, findet etwa passende Weihnachtspullover für die Familie sowie festliche Optionen für Erwachsene wie Weihnachtspullover damen und Weihnachtspullover herren die sich gut für gemeinsame Fotos und Familienrituale eignen. Kinderkleidung lässt sich dabei gezielt einsetzen um Generationen zu verbinden.
FAQ — häufige fragen
Warum feiern manche Orthodoxe am 7. Januar?
Weil diese Kirchen den julianischen Kalender für Festdaten verwenden und der 25. Dezember nach julianischer Zählung heute dem 7. Januar im gregorianischen Kalender entspricht.
Feiern alle Orthodoxen am gleichen Datum?
Nein. Es gibt klare Unterschiede zwischen Kirchen, einige feiern im Dezember, andere im Januar; orientalisch‑orthodoxe Kirchen folgen teils eigenen Terminen.
Beeinflusst das den liturgischen Ablauf oder nur das Datum?
Vorwiegend das Datum. Liturgische Texte und Fastenregeln bleiben innerhalb der jeweiligen Tradition weitgehend erhalten, können aber regional verschieden ausgeprägt sein.
Wie verhalte ich mich in gemischten Familien?
Beide Termine sind möglich. Viele Familien wählen flexible Lösungen wie zwei kleinere Feiern, gemeinsame Gottesdienstbesuche oder abgestimmte Familientraditionen.
Gibt es Unterschiede in öffentlichen Feiertagen?
Ja. In Ländern mit orthodoxer Mehrheit sind die julianisch bedingten Januartermine oft staatlich sichtbar, in anderen Ländern bleiben sie vorwiegend kirchliche Feiertage ohne gesetzlichen Status.
Wichtige traditionelle bräuche und esswaren
Wenn die Gemeinde zur Mitternachtsliturgie zusammenkommt, füllt sich die Luft mit dem Duft von Tannenzweigen und frisch gebackenem Brot. Viele dieser Traditionen wirken wie lebendige Geschichten, die den Tisch und das Wohnzimmer erwärmen: die lange Fastenzeit vor dem Fest, die sich in schlichten Speisen bemerkbar macht, und die besonderen Festgerichte, die danach genossen werden. In Osteuropa ist die Kutja eine süße Getreidemischung, die symbolisch geteilt wird und den Tisch mit Honigduft und gerösteten Kernen bereichert. In Serbien bringen die Badnjak‑Traditionen den Rauch von Eichenholz und das Knistern des Feuers ins Haus. Solche Momente sind oft begleitet von leiser Weihnachtsmusik und dem warmen Gefühl eines grob gestrickten Weihnachtspullovers auf der Haut.
Die liturgische Feier selbst, ob Vigil oder Festgottesdienst, hat oft einen langsamen, sinnlichen Rhythmus. Kerzenlicht beleuchtet Ikonen, der Klang der Gesänge füllt den Raum, und die Haussegnung durch den Priester verbindet die Gemeinschaft in einer Ruhe, die an das Prasseln eines Kaminfeuers erinnert. All diese Eindrücke schaffen eine sinnliche Dichte: die Wärme des Stricks, die Würze eines Festgerichts, das Flackern der Kerzen und die Dufterinnerung an Gewürze und Nadelholz.
Moderne gesellschaftliche entwicklungen und kalenderwechsel
In den letzten Jahren haben einige Kirchen den gregorianischen Kalender übernommen oder angepasst, was lokal sichtbare Verschiebungen in der Festzeit zur Folge hat. Politische und kirchliche Entscheidungen können dazu führen, dass Gemeinden heute unterschiedlich datieren. In der Diaspora trifft man oft auf beide Termine nebeneinander: Familien verlängern die Festzeit, weil zuerst im Dezember gefeiert wird und später im Januar noch einmal. Das Ergebnis ist eine verlängerte Periode voller Lichter, Gesang und gemeinsamen Mahlzeiten. Beim Planen solcher doppelten Feiern wählen viele Menschen gemütliche Kleidung, zum Beispiel einen gemütlichen Weihnachtspullover, der an beiden Abenden Wärme und Zusammenhalt ausstrahlt.
Auch die Art, wie man feiert, verändert sich. In städtischen Gemeinden mischen sich alte Traditionen mit neuen Gewohnheiten: gemeinsame Singen, öffentliche Prozessionen oder Austausch von Segenswünschen. Solche Abwandlungen verlieren nichts von ihrer Tiefe; sie fügen vielmehr neue Noten zur Melodie der Tradition hinzu. Wer Übernachtfeiern plant oder lange Vigilnächte verbringt, greift gern zu bequemen Optionen wie einer weihnachtspyjama, um den Abend entspannt und gemütlich ausklingen zu lassen.
Praktische hinweise für gemeinsames feiern
In gemischten Haushalten sind flexible Abläufe hilfreich. Manche Familien feiern zwei kleinere Festessen, andere kombinieren Elemente beider Termine: eine Vigil am ersten Datum, ein festliches Mittagsmahl am zweiten. Wichtig ist, dass Raum bleibt für die gewohnten Traditionen jeder Seite. Die bewusste Wahl gemeinsamer Kleidung oder Accessoires kann helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, ohne die jeweilige Tradition zu verwässern.
Häufige fragen
Warum feiern manche Orthodoxe am 7. Januar?
Weil diese Kirchen den julianischen Kalender für die Festdaten nutzen. Der 25. Dezember nach julianischer Zählung fällt im gregorianischen Kalender heute auf den 7. Januar.
Feiern alle orthodoxen Christen am gleichen datum?
Nein. Einige orthodoxe Kirchen begehen Weihnachten am 24./25. Dezember, andere am 6./7. Januar; orientalisch‑orthodoxe Kirchen folgen teils eigenen Terminen.
Gibt es einen Unterschied zwischen orthodoxen und orientalisch‑orthodoxen daten?
Ja. Orientalisch‑orthodoxe Kirchen wie die koptische oder armenische Kirche haben unterschiedliche Traditionen; manche feiern am 25. Dezember, andere am 6. oder 7. Januar.
Was ist die historische Ursache für die datendifferenz?
Die gregorianische Reform korrigierte die Ungenauigkeiten des julianischen Kalenders. Einige Kirchen übernahmen die neue Rechnung; andere blieben beim julianischen Kalender. Dadurch ergibt sich heute eine Differenz von 13 Tagen.
Haben Kirchen in jüngerer zeit das datum geändert?
Ja. Es gab und gibt Diskussionen und vereinzelt Entscheidungen, den Kalender zu wechseln. Solche Änderungen erfolgen auf kirchlicher Ebene und führen lokal zu unterschiedlichen Festdaten.
Welche typischen bräuche gibt es an den orthodoxen feierlichkeiten?
Häufig sind lange Fastenzeiten vor dem Fest, spezielle Festgerichte wie Kutja, Haussegnungen, Vigil‑ und Festgottesdienste sowie regionale Rituale wie das serbische Badnjak.
Wie verhalte ich mich in gemischten familien mit beiden terminen?
Beide Termine sind möglich. Viele Familien wählen flexible Lösungen wie zwei kleinere Feiern, gemeinsame Gottesdienstbesuche oder das Teilen ausgewählter Traditionen, sodass jede Seite ihren Platz findet.
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