28 Januar 2026
Wann feiert man in Russland weihnachten?

In Russland wird Weihnachten überwiegend am 7. Januar gefeiert, weil die russisch-orthodoxe Kirche den julianischen Kalender verwendet; Heiligabend ist demnach der 6. Januar, oft Sochelnik genannt. Der Unterschied zum westlichen 25. Dezember ergibt sich dadurch, dass der julianische Kalender aktuell 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender liegt. Seit 1991 ist der 7. Januar wieder ein gesetzlicher Feiertag, gleichzeitig hat sich das Neujahrsfest Ende Dezember als säkulares Familienereignis mit eigener Bedeutung etabliert. Nicht alle Menschen in Russland feiern gleich: Religiöse Überzeugung, regionale Traditionen und die sowjetische Vergangenheit führen zu vielfältigen Formen des Feierns.
Kalenderhintergrund
Die Nutzung des julianischen Kalenders für kirchliche Feiertage bedeutet praktisch, dass viele orthodoxe Feste 13 Tage später stattfinden als im Westen. Für Reisende und Austauschende ist das wichtig zu wissen, gerade wenn man Termine oder Gottesdienste planen möchte. In Städten sieht man heute oft eine Mischung aus kirchlicher Praxis und säkularen Bräuchen, während ländliche Regionen teilweise stärker an älteren Riten festhalten.
Familie und festliche kleidung
Für viele Familien bleibt das Zusammensein um Neujahr zentral, und das religiöse Weihnachten ergänzt diese Zeit. Für gemeinsame Fotos oder private Feiern eignen sich deshalb passende Weihnachtspullover gut, wenn man ein einheitliches Auftreten mag passende Weihnachtspullover. Wer auf humorvolle Akzente setzt, findet zudem lustige Varianten für festliche Anlässe lustige Weihnachtspullover, und in städtischer Umgebung tauchen sogar leuchtende Modelle auf Weihnachtspullover mit LED, die zur Party passen.
Regionale variationen und alltägliche bräuche
In den weiten Regionen Russlands entfaltet sich Weihnachten oft ganz unterschiedlich. Auf dem Land halten viele Gemeinden an älteren Traditionen fest, und in der Luft liegt der Duft von Tannenzweigen und frisch gebackenem Gebäck. In den Städten mischen sich diese Aromen mit dem Klang von Straßenmusik und dem Rauschen von Märkten, wo moderne Stände neben orthodoxen Ikonen stehen. Die Atmosphäre ist warm, trotz der Kälte draußen; man spürt die Wärme von dicken Wollstrickstücken und dem Kerzenlicht in den Kirchen.
Alltagsbräuche sind häufig pragmatisch und sinnlich. Nach dem Gottesdienst gehen Menschen nach Hause, um sich an einem reichhaltigen Essen zu wärmen. Die Speisen variieren regional, aber oft finden sich Gerichte mit Getreide, Fisch und süßen Elementen, die an alte Traditionen erinnern. In Großstädten kommen außerdem Weihnachtsmärkte und kleine Festumzüge hinzu, die mit Lichtern und Musik die Abende erhellen.
Für viele bedeutet diese Zeit auch ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Beim Treffen mit Freunden und Nachbarn hört man Weihnachtslieder, die Stimme des Chors dringt durch die Straßen, und bei jedem Atemzug nimmt man den würzigen Duft von Glühwein und Kakaopunsch wahr. Solche Sinneseindrücke sind es, die die Feier so lebendig machen.
Kirchlicher hintergrund und kalender
Die Entscheidung, kirchliche Feiertage nach dem julianischen Kalender zu feiern, wurzelt in jahrhundertelanger Tradition. Diese Praxis führt dazu, dass das orthodoxe Weihnachten später im gregorianischen Kalender liegt. Für Gläubige ist dieser zeitliche Abstand kein Mangel, sondern ein Ausdruck gelebter Kontinuität, die im Gottesdienst und in den Gebräuchen spürbar bleibt.
Liturgien, Gesänge und Fastenzeiten prägen die Wochen vor dem Fest. Viele Gemeinden pflegen eine Zeit des Innehaltens, die in die festliche Liturgie mündet. Zugleich hat sich in den letzten Jahrzehnten eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit von Weihnachten entwickelt, und in Städten sieht man zunehmend eine Verbindung von religiöser Andacht und städtischem Festcharakter.
Wenn Sie selbst in dieser Zeit reisen oder feiern, kann ein stimmiges Outfit zur Stimmung beitragen. Ein gemütlicher Weihnachtspullover schafft nicht nur Wärme, sondern auch ein Gefühl von Gemeinschaft bei Treffen und Spaziergängen durch die beleuchteten Straßen. Für Familienfotos oder eine Runde im Kreis der Liebsten empfehlen sich Weihnachtspullover für die ganze Familie als harmonisches Detail.
Moderner kontext und sichtbare änderungen
Seit den 1990er Jahren erlebt Weihnachten in Russland eine Wiederbelebung, die sowohl religiöse als auch säkulare Elemente umfasst. Neujahr bleibt für viele das Hauptfest mit Geschenken und festlichem Baumschmuck, und dennoch gewinnt das kirchliche Weihnachten zunehmend an Sichtbarkeit. In Einkaufsstraßen erscheinen nun Handelsstände mit handwerklichen Waren, und man entdeckt moderne Interpretationen von Tradition, die zugleich vertraut und neu wirken.
Solche Begegnungen zwischen Alt und Neu zeigen sich auch in der Kleidung. Ob bei einem gemütlichen Abend zu Hause oder beim Besuch eines Marktes, eine bequeme Weihnachtspyjama sorgt für anschmiegsame Wärme. Wer es festlicher mag, kombiniert die Pyjama mit einem auffälligen Weihnachtspullover und spürt die sanfte Wärme des Stricks gegen der Haut.
Häufige fragen
Warum ist Weihnachten in Russland am 7. Januar?
Weil die russisch-orthodoxe Kirche den julianischen Kalender für kirchliche Feiertage verwendet; der 25. Dezember im julianischen Kalender fällt damit auf den 7. Januar im gregorianischen Kalender. Diese kalendarische Differenz erklärt das später liegende Festdatum [1][6][9].
Feiern Russen auch am 25. Dezember?
Nur eine kleine Minderheit begeht Weihnachten am 25. Dezember. Die Mehrheit der Bevölkerung richtet sich weiterhin nach dem 7. Januar, während westliche Termine eher vereinzelt angenommen werden [1].
Was ist Sochelnik und welche rolle spielt es?
Sochelnik ist der Heiligabend am 6. Januar. Er ist geprägt vom Fastenende, von traditionellen Speisen und oft vom Besuch der Mitternachtsmesse. Für viele ist dieser Abend ein stiller, sinnlicher Übergang zum Fest, begleitet von Kerzenlicht und Kirchengesang [1][5].
Ist der 7. Januar ein gesetzlicher feiertag in Russland?
Ja, der 7. Januar ist staatlich anerkannter Feiertag. Er wird üblicherweise im Rahmen der Neujahrsferien begangen, wodurch die Festtage eine längere zusammenhängende Pause ergeben [6][8][9].
Wie hat die Sowjetzeit die Weihnachtsfeier beeinflusst?
In der Sowjetzeit wurden religiöse Feierlichkeiten stark eingeschränkt, wodurch Neujahr als säkulares Ersatzfest an Bedeutung gewann. Nach 1991 kam es zu einer Rückkehr und Neubewertung der religiösen Traditionen, die heute wieder sichtbarer sind [1][3][5].
Wenn Sie diese besonderen Tage genießen möchten, denken Sie daran: Ein angenehmer Weihnachtspullover oder eine weiche Weihnachtspyjama kann die Stimmung noch heimeliger machen, während draußen die Lichter die kalte Luft erwärmen.
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