16 Dezember 2025
Wann wird in Russland weihnachten gefeiert?

In Russland wird Weihnachten am 7. Januar gefeiert; die Weihnachtsnacht ist der 6. Januar. Kurz gesagt folgt die russisch‑orthodoxe Kirche dem julianischen Kalender, weshalb das julianische 25. Dezember dem gregorianischen 7. Januar entspricht, und viele Familien trennen kirchliche Weihnachten bewusst vom säkularen Neujahrsfest.
Datum und bezeichnungen
Der Rhythmus ist einfach: Am 6. Januar findet die Vigil oder Weihnachtsabend statt, auf Russisch oft Sochlenik genannt, am 7. Januar folgt der eigentliche Feiertag Rojdestvo. Regional kann zusätzlich der 8. Januar als weiterer Feiertag gelten. Weil viele Familien Geschenke lieber am Neujahrstag überreichen, bleibt der 7. Januar vielfach eine religiösere, familiäre Feier.
Kalender und bräuche
Die wichtigsten Gründe für die Verschiebung liegen in der Verwendung des julianischen Kalenders und in traditionellen Ritualen: eine rund 40‑tägige Fastenzeit endet mit der Mitternachtsmesse, danach kommt das Festmahl mit Spezialitäten wie Kutja. Wenn du familiäre Treffen planst, bietet es sich an, einheitliche Outfits zu wählen; passende Weihnachtspullover für die ganze Familie schaffen Fotos und Zusammenhalt, ohne die religiöse Bedeutung zu verändern. Für Kinder gibt es eigene Motive, die den Abend spielerisch begleiten können, siehe Weihnachtspullover kinder.
Wer die festliche Stimmung lockerer mag, kombiniert kirchliche Traditionen mit humorvollen Elementen wie einem hässlichen Weihnachtspullover zur Neujahrsfeier. Im weiteren Verlauf dieses Beitrags folgen genauere Informationen zu liturgischer Praxis, Esskultur und historischen Hintergründen.
Datum und bezeichnungen
In Russland beginnt die feierliche Zeit mit dem Sochlenik am 6. Januar, gefolgt vom Rojdestvo (Рождество) am 7. Januar; in einigen Regionen bleibt der 8. Januar zusätzlich frei. Der 6. Januar wird oft als Vigil verstanden, an dem die Fastenzeit beendet und die Nachtmesse vorbereitet wird. Weil viele Familien Geschenke am Neujahrstag tauschen, bleibt der 7. Januar vielfach eine stärker religiös geprägte Feier.
Warum 7. januar? kalendererklärung
Der Grund liegt in der unterschiedlichen Kalenderwahl: Die russisch‑orthodoxe Kirche hält für ihre liturgischen Termine am julianischen Kalender fest. Das julianische 25. Dezember fällt deshalb in der heute gültigen gregorianischen Zeitrechnung auf den 7. Januar. Diese Verschiebung von derzeit 13 Tagen erklärt den Abstand zur in Westeuropa üblichen Datumslage.
Liturgie und gottesdienst
Die Liturgie am Sochlenik umfasst oft eine Vigil mit Kerzen, ikonischen Gesängen und in vielen Gemeinden eine Prozession. Viele Gläubige nehmen an der Mitternachtsmesse teil, die als zentrale Feier gilt und den Übergang vom Fasten zum Fest markiert. Kirchen setzen in dieser Nacht auf traditionelle Gesänge und festliche Gottesdienste, die je nach Gemeinde unterschiedlich lange und feierlich ausfallen.
Fasten und vorbereitung
Vor dem Fest steht eine etwa vierzig Tage lange Fastenzeit, die üblicherweise Ende November beginnt und am 6. Januar endet. Während dieser Zeit verzichten viele Gläubige auf Fleisch, Milchprodukte und Eier; an bestimmten Tagen sind Ausnahmen möglich. Das Ende des Fastens ist bewusst auf die Vigil gelegt, sodass das anschließende Festmahl den Übergang deutlich macht.
Familien und esskultur
Nach der Mitternachtsmesse versammeln sich Familien zu einem Festessen, das häufig mit Kutja (Кутья) eingeleitet wird. Kutja ist eine süße Gerichtszubereitung aus gekochtem Getreide, Honig, Nüssen und Samen und steht symbolisch für Erinnerung sowie Gemeinschaft. Regionale Varianten ergänzen das Menü, doch das gemeinsame Mahl nach dem Fasten ist ein verbindendes Element.
Rolle des neujahrsfestes
Das säkulare Neujahrsfest bleibt in Russland zentral: Am 31. Dezember stehen Geschenkübergabe, festlich geschmückter Tannenbaum und die Figur Ded Moroz im Mittelpunkt, weshalb viele Familien Gaben zu diesem Datum tauschen. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt von Kommerz zu kirchlicher Bedeutung, wenn der 7. Januar als Feiertag begangen wird.
Bräuche und begriffe
Traditionelle volkstümliche Elemente wie Koljadki, also das Weihnachtsliedersingen, treten besonders in ländlichen Gegenden auf. Zu den wichtigen Begriffen gehören Rojdestvo (Рождество) für Weihnachten, Sochlenik (Сочельник) für den Weihnachtsabend und Kutja (Кутья) für das Erntemahl. Ded Moroz und seine Begleiterin Snegurotschka bleiben dabei primär mit dem Neujahr verbunden.
Praktische tipps für festliche kleidung
Wer Familienfotos oder gemeinsame Auftritte plant, kann mit abgestimmter Kleidung einfache Nähe schaffen. Für gemeinsame Fotos eignen sich passende Weihnachtspullover für die ganze Familie. Alternativ lassen sich Varianten für einzelne Personen wählen, zum Beispiel weihnachtspullover damen und weihnachtspullover herren, die direkt auf festliche Veranstaltungen abgestimmt sind.
Kurzantworten und russische begriffe
Wichtige Begriffe lassen sich kurz zusammenfassen: Rojdestvo (Рождество) steht für den Feiertag am 7. Januar, Sochlenik (Сочельник) für den Abend des 6. Januar und Kutja (Кутья) für das traditionelle Festgericht. Wer kurz nachschauen möchte, wie diese Begriffe geschrieben werden, findet in vielen Kirchenprogrammen und Informationsbroschüren klare Hinweise.
Zusätzliche fakten und übersichtsvorschläge
Wenn du tiefer in die Besonderheiten der russischen Weihnachtszeit eintauchst, öffnet sich ein reiches Feld aus lokalen Traditionen, regionalen Abwandlungen und sinnlichen Eindrücken. Man spürt den Duft von Tannengrün und frisch Gebackenem, hört die Gesänge in der Kirche und fühlt die Wärme von dicken Strickstücken, zum Beispiel einem gemütlichen Weihnachtspullover, beim gemeinsamen Nachhausegehen nach der Mitternachtsmesse. Diese Ebene ergänzt das, was bereits über Datum und liturgische Grundlagen bekannt ist.
Statt einer echten Tabelle empfehle ich eine kompakte, gut lesbare Übersicht in Bullet‑Form, die auf einen Blick die wichtigsten Daten und Bedeutungen zeigt. Vorschlag für eine übersichtliche Darstellung:
- 25. Dez. (jul.) → 7. Jan. (greg.): Rojdestvo. Kirchenfeiertag, Abschluss der Fastenzeit
- 6. Jan. (greg.): Sochlenik. Vigil, Fasten endet vor der Mitternachtsmesse
- 31. Dez.: Silvester/Neujahr. Säkulares Fest mit Tannenbaum und Ded Moroz
- 13. Jan.: Altes Neujahr. Informelle Traditionen und Nachfeiern
Solch eine Liste lässt sich leicht in eine Infobox integrieren, die Leser schnell über die zeitliche Abfolge informiert. Ergänzend sind kurze Stichworte nützlich, etwa: Fasten, Mitternachtsmesse, Kutja, Ded Moroz, Koljadki. Diese Begriffe helfen, thematisch weiterzulesen oder Links zu setzen, ohne die erzählerische Stimmung zu unterbrechen.
Praktisch und atmosphärisch zugleich sind Hinweise, wie man die Stimmung zuhause nachempfinden kann: Ein warmes Getränk, leise Weihnachtsmusik und passende Kleidung schaffen Präsenz. Ein gedeckter Tisch mit traditionellen Aromen ist genauso wichtig wie die Frage, was man am Abend trägt. Für Familienfotos nach der Messe oder beim Festessen sind abgestimmte Outfits beliebt. Eine Option dafür bietet sich mit Weihnachtspullover für die ganze Familie, die Fotos eine ruhige, zusammenhängende Stimmung verleihen, ohne die religiöse Bedeutung zu überlagern.
Für entspannte Abende zwischen den Feiertagen, wenn der Duft von Plätzchen die Wohnung füllt und das Tageslicht früh schwindet, empfehlen sich gemütliche Nachtbekleidungen. Eine Auswahl an weihnachtspyjamas sorgt für wohlige Wärme beim Vorlesen alter Geschichten oder beim Lauschen von Kirchenglocken in der Ferne.
Häufige fragen
Wann genau wird in Russland Weihnachten gefeiert?
Weihnachten wird in Russland am 7. Januar begangen. Der Vorabend, der oft mit einer Vigil und mit besonderer liturgischer Vorbereitung begleitet wird, fällt auf den 6. Januar.
Warum feiern russisch-orthodoxe Christen Weihnachten am 7. Januar?
Die Ursache liegt in der Kalenderwahl: Die russisch-orthodoxe Kirche verwendet für liturgische Termine den julianischen Kalender, weshalb das julianische 25. Dezember im heutigen gregorianischen Kalender auf den 7. Januar fällt.
Ist Weihnachten in Russland ein gesetzlicher Feiertag?
Ja. Der 7. Januar ist in Russland als staatlicher Feiertag anerkannt und bleibt für viele Gläubige ein wichtiger kirchlicher Tag.
Wann werden in Russland traditionell Geschenke übergeben?
In der Praxis schenken viele Familien an Neujahr, also am 31. Dezember. Das kirchliche Weihnachtsfest ist häufig stärker religiös geprägt und weniger geschenkorientiert.
Was ist die Bedeutung des Sochlenik am 6. Januar?
Sochlenik markiert die Vigil vor dem Festtag. Die Fastenzeit endet oft mit der Nachtmesse, und danach wird das Festmahl eingenommen. Zutaten wie Kutja spielen dabei eine symbolische Rolle.
Gibt es Unterschiede in der Feierpraxis zwischen Städten und Dörfern?
Ja. In ländlichen Regionen erhalten alte Bräuche wie Koljadki häufiger die Lebendigkeit, während in städtischen Zentren säkulare Elemente wie Weihnachtsmärkte und Neujahrsfeiern stärker präsent sind.
Wer ist Ded Moroz und wann tritt diese Figur auf?
Ded Moroz ist die folkloristische Gestalt, die vor allem zum Neujahrsfest gehört. Seine Auftritte und die Geschenkübergabe sind überwiegend mit dem Jahreswechsel verbunden, nicht mit dem kirchlichen Weihnachtsfest.
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